Naturheilpraxis - Hendrik Balzer

Pharmakologie

Das eine pharmakologische - also rein chemisch wirkende - Medikamenten-Behandlung außerstande ist unseren Körper zur Selbstheilung anzuregen, versteht sich doch eigentlich ganz von selbst, wenn wir nur bedenken wie viele Millionen autonome, sich selbst regulierende Stoffwechselschritte nötig sind um unser komplexes Leben erst zu ermöglichen.

Wie übereilt und unvernünftig ist da doch der pharmakologische "Glaube", durch eine "Zusammenwürfelung" chemischer Substanzen unseren ansonsten meist fehlerfrei und autark arbeitenden Organismus langfristig verändernd beeinflussen zu können.
„Contergan“ ist ein klassisches Beispiel aus der Pharmakologie, wie die autonome biochemische Fabrik unseres Körpers, nach der Einnahme Fehlsteuerungen vorgenommen hat.


Schmerzmittel fördert Herzattacken

Diclofenac ( Gesundheit-Focus Online ) 13.09.2006                               Dieses unterdrückende Standard-Medikament gehört zu den verbreitetesten Schmerz- und Entzündungshemmern, die nicht auf Kortison basieren. Mediziner verordnen das Medikament häufig bei Gelenkserkrankungen wie Rheuma, Gicht und Arthrose aber auch zur Behandlung von Prellungen.
Patricia McGettigan von der Universität Newcastle in Australien und Kollegen werteten 23 Studien aus, die die Wirkung und Nebenwirkung von nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAR) untersuchten. Insgesamt flossen die Daten von 1,6 Millionen Testpersonen in die Analyse ein.“ Das Ergebnis weist auf einen medizinischen Skandal hin: „Dosierungen von Diclofenac in üblicher Größe können die Gefahr für Herzinfarkt und plötzlichen Herztod um 40 Prozent erhöhen.“ http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gelenkschmerzen/news/diclofenac_aid_115446.html Quelle: Nature


Nachhaltig wirkungsvolle Medikamente müssen dagegen in der Lage sein, unseren inneren „Stoffwechsel-Genius“ auf seine „Produktionsfehler„ durch das Prinzip der Verschlimmerung hinzuweisen.

Mal ehrlich: Welchen Sinn mag es langfristig haben die Schmerzen von Millionen Patienten durch betäubende Medikamente zu unterdrücken statt den eigentlichen Ursachen Ihrer Beschwerden auf die Spur zu kommen?

Nach der 5 Blaseninfektion oder Stirnhöhlenentzündung innerhalb eines halben Jahres handelt es sich mit Sicherheit nicht nur um eine rein bakteriell bedingten Entzündung, sondern viel eher um eine genetisch erworbene Veränderung des Zellstoffwechsels, der diesen sonst meist harmlosen Bakterien nicht nur den Weg ebnet sondern sie auch noch prächtig gedeihen lässt.


Nebenwirkungen: Aspirin und Co                                                                
Studien belegen: ASS greift die Schleimhäute an und in jedem zweiten Fall verursacht seine Einnahme, oft schon nach wenigen Tagen, leichte Magenbeschwerden. ( Als Schmerzmittel oder Antirheumatika ) Bei dauerhaftem Pillenkonsum bleibt es nicht dabei.“ Laut einer Untersuchung der Boston University School of Medicine sterben jährlich 16.500 Amerikaner an Magenblutungen, die durch Aspirin und ähnliche Schmerzmittel verursacht werden; in 170.000 Fällen kommt es zu schwerwiegenden Magenschäden und Magengeschwüren.“    ( Info aus Wikipedia “Aspirin“
                                                                                                                                                                     
                        
So sinnvoll also eine Kortison-Injektion als Notfallmaßnahme bei einem akutem Asthmaanfall erscheinen mag, so fatal ist die langfristige Einnahme für das uns schützende Immunsystem, da seine Unterdrückung andere Erkrankungen, wie z.B. Krebs, oft erst entstehen lässt. Längerfristige Einnahmen können Wassersucht, Muskel- und Knochenschwäche, Diabetes, hohe Blutfettwerte, grauen und grünen Star und Magengeschwüre hervorrufen.

Besonders Kinder leiden unter den Nebenwirkungen längerer Kortison Einnahmen. Oftmals  fallen sie in ihrer geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit sehr deutlich ab und ihre sich daraus entwickelnde Nervosität oder Konzentrations-Schwächen werden meist nur verständnislos  als psychovegetative Beschwerden oder „ADS Syndrom“ abgetan.  

Dennoch bleiben viele Errungenschaften der modernen Medizintechnik wie z.B. komplizierte Operationen und Notfallmedikamente, oft ein lebensrettender Segen für die Menschheit.

Doch bei der rein pharmazeutischen Behandlung chronischer Erkrankungen, befinden wir uns offensichtlich leider noch im tiefstem Mittelalter.


So weiß fast ein jeder chronisch Kranke von der allmählichen Zunahme seiner Krankheits-Beschwerden und den notwendigen Dosis-Erhöhungen seiner Medikamente incl. Nebenwirkungen ein trauriges Lied zu singen.

Nach Informationen der Rheuma-Liga, leiden allein in Deutschland ca. 9 Millionen Menschen an rheumatischen Beschwerden und konsumieren jährlich allein 1.100 Tonnen Acetylsalicylsäure (ASS/Aspirin) mit ganz erheblichen Nebenwirkungen für Magen und Darm, die mit Geschwüren und Blutungen verbunden sind und in Amerika jährlich über 16.000 Menschen das Leben kosten. So wird der Konsum von allgemeinen Schmerzmitteln - 150 Millionen Verschreibungen in Deutschland - von der europäischen Gesellschaft für Dialyse und Transplantation als Hauptursache für Nierenversagen angesehen. Die geschätzte Zahl von Medikamenten-Abhängigen beläuft sich auf 1,5 Millionen Bundesbürger, die Dunkelziffer liegt jedoch weit Höher.

Etwa 6-8% aller verordneten pharmazeutischen Arzneimittel besitzen zum Teil ein hohes Sucht-Potential. Die betreffenden Psychopharmaka sind Schlafmittel-Hypnotika, Tranquilizer von Benzodiazepin-Typ, Medikamente vom Barbituratsäure-Typ Sedativa, zentral wirkende Schmerzmittel, codeinhaltige Medikamente und Psychostimulanzien. ( Schlafstörungen auch aus Mangel an Melatonin--einem wertvollen Sekret unserer Zirbeldrüse--, sind noch die geringsten Nebenwirkungen.)

Medikamente mit Suchtpotential können im Wesentlichen in fünf Medikamentengruppen eingeteilt werden: 

1.  Neuroleptika

      Die beruhigend bzw. dämpfend wirken, sie werden zur Behandlung von Psychosen und Schizophrenie eingesetzt. 

2.  Antidepressiva

Antriebssteigernde und aufhellende Wirkung oder auch angstlösend und antriebsdämpfend; sie kommen bei verschiedenen Formen von Depressionen zur Anwendung. 

3.  Tranquilizer

Die je nach Wirkstoff oder Dosierung eine beruhigende, schlaffördernde oder muskelentspannende Wirkung haben; sie dienen zur Behandlung bei Angst- und Spannungszuständen. 

4.  Lithiumsalze

Werden speziell zur Behandlung der manisch-depressiven Erkrankung eingesetzt, um der depressiven Phase vorzubeugen.  

5.  Psychotonika (Psychostimulanzien)

Wirken psychisch anregend und antriebssteigernd.

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Naturheilkundlich bewährte Alternativen, pflanzliche Tinkturen oder spezielle Einzel-Homöopathika oder auch Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, Nahrungsumstellung etc. werden entweder aus Unkenntnis nicht verordnet, oder schlicht weil sie Patienten - auch mangels Verschreibungspflicht - nicht an Praxen binden können.

So beschreibt der anerkannte Mediziner ,Prof.Dr.med. Kochen von Uni Göttingen das etablierte Verschreibungsverhalten vieler Ärzte, routinemäßig bei Krankheiten der Respirationsorgane Antibiotika zu verordnen -- die zu 95% viralen Ursprungs und daher Antibiotika unzugänglich sind - als eine ganz unnötige Hauptursache der zunehmend resistent gewordenen Mikroorganismen. Prof. Dr. med. Kochen („Diagnostik und Therapie von Atemwegserkrankungen in der Allgemeinarztpraxis“).


Allheilmittel ASPIRIN ?
In Deutschland ist die Zahl der Todesfälle durch Antirheumatika »nie genau eruiert worden«, sagt Henning Zeidler, Rheumatologe an der Medizinischen Hochschule Hannover. Nur eines, erklärt sein Kollege Jürgen Fröhlich , sei sicher:
»Diese Medikamente verkürzen das Leben der Rheumatiker. «
Gefährlich ist vor allem, dass das stete Nagen an den Schleimhäuten nur selten bemerkt wird – oft erst wenn Blutungen auftreten, erkennen Mediziner, wie die Pillen den Magen verwüstet haben.
 

Freilich sind auch Notfallmedikamente wie Kortison oder Antibiotika oft hilfreich und notwendig, doch führt ihr leichtfertiger Einsatz z.B. in Kinderarztpraxen keinesfalls in eine stabilere Gesundheit, sondern nach Öfteren Wiederholungen viel eher in eine medizinische Sackgasse, deren Spätfolgen wir alle z.B. durch die zunehmende Resistenz gegenüber Antibiotika sichtbar werden, was aktuell z.B. durch die vielen Ansteckungen nach Krankenhaus-Operationen mit dem multiresistenten Staphylococcus aureus bestätigt wird.

Fast jedes zweite Kind in Deutschland erkrankt im ersten Lebensjahrzehnt an
einer akuten Mittelohrentzündung - oft mehrfach.  Meist verschreiben die Ärzte sofort ein Antibiotikum, ohne den weiteren Krankheitsverlauf abzuwarten. "Viele Eltern nehmen die Nebenwirkungen der Antibiotika wie etwa Durchfall und Hautausschläge in Kauf, weil sie hoffen, den starken Ohrenschmerzen ihrer Kinder schneller ein Ende zu bereiten", sagt TK-Medizinerin Bauch.
"Doch das ist offensichtlich ein Trugschluss". Denn die Antibiotika könnten
die Ohrentzündung im Höchstfall um einen Tag verkürzen, wie die Experten aus
Witten-Herdecke berichten.
Auch sei die Gefahr groß, durch überflüssige Antibiotika-Einnahme resistente
Keime zu züchten.
Stattdessen sollten Eltern nach alternativen Therapien fragen. Rotlicht gegen Schmerzen, Wadenwickel bei Fieber und homöopathische Medikamente seien oft die besseren Lösungen.


Dabei können die bakterienhemmenden Medikamente aktuellen medizinischen Studien
zufolge weder die Komplikationsrate auffallend senken, noch die Dauer der
schmerzhaften Ohrerkrankung wesentlich verkürzen.
Zumal rund 40 Prozent der Infektionen durch Viren verursacht werden, gegen die antibakteriellen Arzneimittel nicht wirken.
"In der Medizin wird leider zu häufig mit Kanonen auf Spatzen geschossen", sagt Dr. med. Christiane Bauch von der Techniker Krankenkasse (TK).

Prof. Dr. Jürgen Fröhlich, Direktor der Abteilung für klinische Pharmakologie an der medizinischen Hochschule in Hannover, mit den Worten: "Wir gehen davon aus, dass pro Jahr in den internistischen Abteilungen 58.000 Patienten durch unerwünschte Arznei- Mittelnebenwirkungen ums Leben kommen."

 


Das heutige Pharma-Unternehmen sich in erster Linie das umsatzabhängige Wohl des Unternehmens auf ihre Fahnen geschrieben haben, sollte uns in einer so materiell orientierten, vom Börsenkurs abhängigen Zeit eigentlich nicht weiter verwundern.

Solange also der Absatz stimmt, werden Medikamente mit teilweise bekannten schlimmen Nebenwirkungen (Bayers Cholesterin-Senker Lipobay, oder die zur Schmerzbekämpfung eingesetzten Aspirin-Abkömmlinge) mit jährlich tausenden Magen- und Darmblutungen in Kauf genommen.

So lebensrettend also Anwendungen unserer heutigen Medizintechnik in hochspezialisierten Krankenhäuser auch sein mögen, sollten wir dabei doch nicht vergessen das gerade jene „Ersatzteil-Operationen“ wie z.B.  Knie und Hüftgelenke uns doch nur aufzeigen, dass rechtzeitig präventive Therapien  unterblieben sind!

Doch selbst die medizinischen Entdecker der Bakterien, z.B. Robert Koch und Louis  Pasteur verwiesen ausdrücklich auf die Wichtigkeit des physiologischen Gleichgewichts eines Zellgefüges und betonten ausdrücklich, dass seine Widerstandskräfte auch von seelischen Zuständen stark beeinflusst werden können (psychosoziales Umfeld, Lebens- und Arbeitsbedingungen).


Ein gesunder Organismus ist normalerweise fähig, kränkende Einflüsse auf natürlichem Wege über die körpereigenen Pforten wie Lymphe, Urin, Schweiß und Stuhl auszuscheiden. Sind die diese Müll-Depots (sog. Mesenchym-Gewebe) überfüllt, so dringen diese Stoffwechselgifte–Harnsäuren etc. ins Zellinnere und verursachen dort dann oft chronische Entzündungsprozesse, Arthrosen und Krankheits-Beschwerden aller Art. 


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