Naturheilpraxis- Hendrik Balzer 

 

Wie muss man sich eine Erste Fallaufnahme und die eigentliche Behandlung vorstellen?


Um nun innerhalb einer klassisch-homöopathischen Behandlung diesen teilweise genetischen oder erworbenen Belastungen folgerichtig zu begegnen ist es besonders wichtig, die akuten oder traumatisch bedingten Krankheits-Beschwerden von den chronischen zu unterscheiden, und dabei auch ihre chronologischen Entstehungen und möglichen sozialen Zusammenhänge zu berücksichtigen.

Keinesfalls sollten jedoch die Regeln der homöopathischen Fallaufnahme mit anderen psychologischen Methoden, z.B. einer Familienaufstellung oder ähnlichen Konstrukten vermengt werden!

  

Erst nach einer umfassenden "ersten Fallaufnahme" bei der auch die Krankheitsbeschwerden der Kindheit, der Eltern und Vorfahren gründlich beleuchtet werden, kann die eigentliche Differential-Diagnose - die Wertung aller Symptome - nach ihrer medizinischen Bedeutung erfolgen. Nicht zu umgehen ist hierbei auch, dass infektiöse und andere ansteckende Krankheiten, vorab von ein niedergelassener Arzt bzw. Hausarzt untersucht wurden.

Ernährungsbedingte Stoffwechsel-Belastungen müssen schnellstens   diagnostiziert werden, um den voranschreitenden Heilungsverlauf nicht unnötig zu gefährden.

Neben den herkömmlichen Blut- und Urin-Untersuchungen, eignet sich hierzu besonders die Diagnose aus dem Auge. Gerade dort lassen sich sowohl Ernährungsfehler als auch entstanden Ablagerungen der Entgiftungsorgane oft frühzeitig erkennen. 

 

Wichtige Fragen richten sich demnach  auf :


  v      Ernährung

      v      Temperaturempfinden

      v      Umweltreize

      v      Wohn-/Arbeitsverhältnis

      v      Gemütslage

      v      Schlafverhalten

      v      Klinischer Voruntersuchungen

      v      Blut, Röntgenbildern, etc.

      v      Familiäres & soziales Umfeld

      v      Träume

      v      Sexualverhalten

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Im homöopathischen Gesundheitsverständnis gibt es eigentlich keine Krankheiten sondern nur den „kranken Menschen", daher ist es Voraussetzung immer ein Gesamtbild des Patienten zu erhalten. Hier sind besonders die individuellen Symptome wichtig, die jeden einzelnen Patient von allen anderen Patienten mit gleicher Krankheit unterscheidet.

Wichtige Faktoren sind die Auslöser einer Erkrankung, also Ereignisse die dem Krankheitszustand unmittelbar voraus gingen. Dabei kann es sich um Stürze, Gehirnerschütterungen, körperliche Anstrengungen, Ärger, Trauer, Schock oder Demütigungen handeln. Sie spielen eine ganz entscheidende Rolle für körperliche Leiden und müssen zum richtigen Verständnis des Krankheitsprozesses, als Teilbereiche der individuellen Lebensgeschichten entsprechend gewertet werden.

Die Kunst des erfahrenen klassischen Homöopathen besteht letztlich darin, dass passende Medikament für den jeweiligen Patienten heraus zu kristallisieren und seine verstimmte Lebenskraft wieder in die richtigen Bahnen zu lenkt.

Denn zu behandeln ist der individuelle Mensch und nicht nur eine diagnostizierte Krankheit!

Die Schulmedizin dagegen, ist in erster Linie nur an den offensichtlichen Symptomen einer Erkrankung interessiert und erhält dadurch meist nur beschränkten Zugang zu dem gesamten Krankheitsbild. Und damit stehen Patienten am Scheideweg zwischen Eile oder Vernunft!

Nehmen wir uns doch Zeit für die wichtigsten Dinge in unserem Leben…unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden!